
HighLevel SaaS erstellen und automatisch verkaufen – Schritt für Schritt Anleitung
Wer mit HighLevel arbeitet, kommt früher oder später an den Punkt, an dem aus einem Tool ein echtes Geschäftsmodell wird. Genau hier beginnt das Thema SaaS. Kunden kaufen deinen Plan, der Subaccount wird automatisch erstellt, dein Snapshot wird geladen und alles ist sofort einsatzbereit.
In diesem Beitrag geht es um den kompletten Ablauf: SaaS Plan in HighLevel erstellen, automatisiert verkaufen und Stripe für Reverse Charge korrekt einsetzen.
Warum der SaaS Konfigurator in HighLevel entscheidend ist
Der SaaS Konfigurator ist die Grundlage für automatisierte Verkäufe. Wichtig zu wissen: Er ist nur im Pro Plan verfügbar. Ohne diesen Plan musst du viele Schritte manuell erledigen.
Ohne SaaS Konfigurator:
Subaccount manuell anlegen
Snapshot manuell importieren
Zugang manuell freischalten
Mit dem Pro Plan läuft der komplette Prozess automatisiert. Genau das macht HighLevel für Agenturen und SaaS Anbieter so interessant.
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Wichtige Grundeinstellungen vor dem ersten SaaS Plan
Bevor du einen Plan erstellst, solltest du die wichtigsten Einstellungen prüfen. Diese wirken unscheinbar, sind aber entscheidend für Sicherheit und Skalierung.
Downgrade erlauben
Wenn du mehrere Preisstufen anbietest, sollten Kunden ihre Pläne selbst downgraden können. Das reduziert Supportaufwand und sorgt für einen sauberen Prozess.
Kündigungen aktivieren
Kündigungen müssen möglich sein. Ohne diese Einstellung können Kunden nicht selbst kündigen. Das ist Pflicht.
SaaS über den Hauptaccount konfigurieren
Die Empfehlung lautet, SaaS Pläne über den Argenturaccount zu erstellen. Subaccount SaaS Konfiguration bringt aktuell technische Einschränkungen mit sich.
Sicherheitsfunktionen aktivieren
Eine wichtige Option ist die manuelle Freischaltung neuer Subaccounts. Gerade bei kostenlosen Testphasen schützt dich das vor Missbrauch und unnötigen Kosten.
Konto pausieren bei fehlgeschlagener Zahlung
Wenn eine Zahlung nicht funktioniert, sollte der Account automatisch ausgesetzt werden. So meldet sich der Kunde aktiv und das Problem wird schnell gelöst.
SaaS Plan in HighLevel erstellen
Jetzt beginnt der eigentliche Aufbau.
Du legst einen neuen Plan an und entscheidest:
Name und Beschreibung
Kategorie für Upgrades und Downgrades
Preis monatlich und jährlich
Viele nutzen Preise mit einer 7 am Ende, da diese psychologisch gut funktionieren. HighLevel nutzt dieses Prinzip ebenfalls.
Benutzerlimit vs. Kontaktlimit
Wichtig ist die Unterscheidung:
Benutzer = Teammitglieder im Subaccount
Kontakte = Leads und Kunden im CRM
Gerade Benutzerlimits eignen sich perfekt für unterschiedliche Preisstufen.
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Features und Snapshot hinzufügen
Dieser Schritt ist der eigentliche Hebel für dein SaaS Angebot.
Du bestimmst genau, welche Funktionen dein Kunde sieht. Dadurch wirkt dein System schlank und spezialisiert.
Snapshot anhängen
Ein Snapshot sorgt dafür, dass der neue Subaccount nicht leer ist. Funnels, Automationen, Website und Pipelines sind sofort eingerichtet. Genau hier entsteht echte Automatisierung.
Add-ons, Credits und Testphase sinnvoll einsetzen
HighLevel bietet viele Add-ons wie WhatsApp oder Marketplace Apps. Für den Start gilt: Einfach halten.
Add-ons lassen sich später perfekt in höhere Pläne integrieren.
Testphase festlegen
Du kannst die Trial Dauer frei definieren. Viele starten mit 7 Tagen, längere Testphasen sind ebenfalls möglich.
E-Mail und SMS Credits
E-Mail und SMS verursachen Kosten. Du kannst deinem Kunden ein monatliches Budget geben, das bereits im Plan enthalten ist. Das macht dein Angebot einfacher und transparenter.
👉 Was ist HighLevel und wie funktioniert es wirklich?
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Reverse Charge in Europa: Warum Stripe wichtig ist
Beim Verkauf innerhalb der EU kommt das Reverse Charge Verfahren ins Spiel. Unternehmen mit VAT Nummer können Leistungen ohne Umsatzsteuer beziehen.
HighLevel kann dieses Thema aktuell noch nicht vollständig automatisieren. Stripe kann es jedoch übernehmen, wenn Stripe Tax aktiviert ist.
Das ist aktuell der sicherste Weg für den Verkauf in Europa.
SaaS Plan verkaufen: Zwei Möglichkeiten
Jetzt geht es um den Verkauf auf deiner Website.
Möglichkeit 1: Bestellformular direkt in HighLevel
Du kannst ein Bestellformular als Pop-up integrieren.
Empfehlung: Zweistufiges Bestellverfahren.
Warum? Du erhältst bereits im ersten Schritt die Kontaktdaten. Wenn der Kunde im Zahlungsprozess abbricht, kannst du automatisierte Follow-ups starten.
Möglichkeit 2: Verkauf über Stripe Link
Für Reverse Charge ist dieser Weg aktuell besonders sinnvoll.
Du nutzt den Verkaufslink aus HighLevel und hinterlegst ihn direkt im Button deiner Website. Der Kunde landet sofort auf der Stripe Zahlungsseite und kann dort als Firma einkaufen und seine VAT Nummer hinterlegen.
Stripe übernimmt anschließend die korrekte steuerliche Abwicklung.
Fazit
Mit HighLevel lässt sich ein SaaS Angebot vollständig automatisieren.
Ein sauber eingerichteter Plan, ein Snapshot und die Integration mit Stripe sorgen dafür, dass dein Verkaufsprozess ohne manuelle Schritte funktioniert.
Genau diese Automatisierung macht HighLevel zu einer starken Plattform für Agenturen, Coaches und Online-Business Modelle.
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